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Aufträge - alle dringend Damit Flugzeuge möglichst pausenlos fliegen können, hilft Airbus Spares Support & Services rund um die Uhr und liefert Ersatzteile in alle Welt Welt am Sonntag, 7. Dezember 2003 Birgit Heitfeld storydesk@heitfeld.biz |
"Die Qualität
unseres Services wirkt sich direkt auf den Verkauf von
Airbus-Flugzeugen aus", skizziert Peter Buchfeld, Vice President
Operations, auch mit Blick auf die Auslieferung des Riesenfliegers A380
und des Militärflugzeugs A400M, die gut vorbereitet sein wollen,
was Ersatzteile und Service betrifft. Andersherum: Kunden von (Airbus-)
Flugzeugen sind in der Hauptsache Airlines oder Staaten, und deren
Service-Erwartung geht über das Kaufdatum viele Jahre bis
Jahrzehnte hinaus. Um Kunden an den europäischen Flugzeugbauer zu
binden, müssen die Eratzteilversorgung und der Service stimmen.
Auch große Wartungsbetriebe (Maintenance, Repair & Overhaul)
- wie etwa Lufthansa Technik AG - sind auf der Kundenliste von "Airbus
Spares Support & Services" zu finden. Pro Jahr trudeln
220 000 Aufträge ein - im Umfang von kleinen Cent-Beträgen
bis hin zu 350 000-Dollar-Ordern. Ein Steuerknüppel fürs
Cockpit kostet zum Beispiel rund 75 000 Dollar. Im Jahre 2002 machte
das Unternehmen 300 Millionen US-Dollar Umsatz mit der Lieferung von
Ersatzteilen. "Das ist unser Kerngeschäft", sagt Thorsten Eckhoff,
Leiter Marketing und Kundenkontakte. Doch neben dem Beschaffen der so
genannten "Spare Parts" rücken immer mehr andere Dienstleistungen
in den Vordergrund, zum Beispiel der Verkauf von ganzen
Wartungskonzepten an Airlines rund um dem Globus. Hintergrund ist der
wachsende Kostendruck auf dem Markt der Fluggesellschaften. Von den
Gesamtausgaben einer Airline (Operating Cost) stehen ein Zehntel in
Zusammenhang mit Ersatzteilen und Wartung. In der
Vergangenheit war es üblich, dass Airlines selbst umfangreiche
Lager mit bestimmten Gruppen von Ersatzteilen für den dringenden
Fall vorhielten. Das gehörte zu ihrem Image von Qualität und
Zuverlässigkeit. Doch immer weniger Airlines können sich
solche Posten in ihrer Bilanz leisten. Vorreiter im kompletten
Outsourcen waren die Billig-Fluglinien, die konsequent alle
Arbeitsschritte auslagern, die irgendwo anders günstiger zu haben
sind als im eigenen Hause. "Mit Beratungsleistungen, die auf die Kunden
zugeschnitten sind, wollen wir helfen, deren individuelle Lagerhaltung
zu optimieren", sagt Buchfeld zu den neuen Services und Konzepten, die
man am Markt verkaufen will. Das klingt trivialer als es ist.
Im November 1973
öffnete "Airspares" mit einer einzigen Halle in Fuhlsbüttel.
Heute hat das Spares Support Center außer der Hamburger Zentrale
mit insgesamt fünf Hallen auf 30 000 Quadratmetern weltweit
Dependancen - in Washington, Frankfurt, Singapur und Peking. |
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